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Die falschen Erwartungen zukünftiger Ehefrauen

 

 

 

Die falschen Erwartungen zukünftiger Ehefrauen

von Liz Wann auf www.desiringgod.org

 

Kleine Mädchen spielen gerne Prinzessin. Als wir klein waren, haben wir uns vorgestellt, wir wären Prinzessinnen in Not - gefangen gehalten von einem feuerspeienden Drache, und dann kommt der Ritter in glänzender Rüstung, und befreit uns. Nun sind wir zu alt für Rollenspiele, aber als Frauen haben wir dennoch die Neigung, uns in romantischen Büchern und Filmen zu verlieren.

Was wir an einer märchenhaften Romanze am schönsten finden, ist das Happy End. Ungeachtet all der Höhen und Tiefen der Geschichte, schaffen der Mann und das Mädchen es am Schluss zu einer glücklichen Vereinigung. Es ist so schön, und süß, und perfekt. Doch die romantischen Bücher und Filme sind nur ausgedacht. Sie gaukeln uns das moderne Märchen vor: Den westlichen Lebenstraum, der aus einer erfolgreichen Karriere, zwei Kindern (natürlich einem Jungen und einem Mädchen), einem treuen und liebevollen Ehemann, guter Gesundheit, sowie überfließendem Wohlstand und Besitz besteht.

Aber was passiert, wen die Realität nicht unseren Hoffnungen und Träumen entspricht? Was, wenn uns die tatsächliche Geschichte unseres Lebens und unserer Ehe uns enttäuscht? Ist unser Ritter in glänzender Rüstung so charmant, wie wir es erwartet hatten? Kann er uns auch vor dem Drache retten?

 

Die Verheirateten sind noch nicht angekommen

Wenn wir versuchen, Märchengeschichten auf unser Leben zu übertragen, dann haben wir unrealistische Erwartungen. Wir wollen, dass unser Leben ein Happy End hat, und erwarten, dass die Ehe dieses sein wird. Wir freuen uns auf einen glücklichen Ausgang - oder fordern ihn sogar. In unserem Kopf haben wir eine Vorstellung von unserer romantischen Ehe, und davon, wie wir uns das Leben als Ehefrau ausmalen. Doch irgendwann merken wir, dass diese Fantasie nicht der Wirklichkeit entspricht. Unsere hochfliegenden, zerbrechlichen Hoffnungen und Träume werden zerstört. Wir sind durch die Sünde unseres Mannes (und durch unsere eigene) verletzt und verwirrt. Wir hatten nicht erwartet, dass eine Ehe so schwierig sein kann.

Wir lieben romantische Bücher und Filme - die ganze heile Märchenwelt - weil unser eigenes Leben so ernüchternd und enttäuschend sein kann. Törichterweise nehmen wir an, dass wir "angekommen" sind, sobald wir unseren Status von Single zu Verheiratet ändern. Aber Gott weiß, dass dies gerade erst der Anfang ist. Wir müssen anfangen, die Ehe mit einer anderen Gattung in Verbindung zu bringen: mit dem Kriegsfilm.

 

Hochzeit auf dem Schlachtfeld

Wenn wir an unsere Ehe denken, dann brauchen wir die Einstellung und Gesinnung eines Kriegers. Sobald wir die Entscheidungen über das Hochzeitskleid, die Blumen, und die Menüwahl hinter uns gelassen haben, stehen wir auf dem Schlachtfeld der Herausforderung gegenüber, unser Eheversprechen täglich auszuleben. Das süße, romantische Glück unseres Hochzeitstages ist ein realer Teil unserer Ehe - dies sind Momente und Zeiten der Ehe, die wir schätzen dürfen - aber es sind die in Gnade hart erkämpften Siege, die eine Ehe stark machen und erhalten.

Ob wir es wahr haben wollen oder nicht, der Kampf endet nicht, sondern beginnt an dem Tag, an dem wir unsere Ehegelübde ablegen. Unsere sündigen Triebe werden sich sofort wie ein feuerspuckender Drache dagegen aufbäumen. Satan wirft uns eine Granate von Lügen direkt vor die Füße. Wir müssen jeden Schritt vorsichtig gehen, damit wir nicht darauf treten, und mit einer seiner Landminen unser eigenes Haus in die Luft sprengen. Häufig sind es unsere eigenen unrealistischen Erwartungen an unsere Ehe, die uns blind machen für den Kampf, der um uns herum tobt. Wir müssen das kindische Märchen endlich vergessen, und Gott bitten, uns die Augen für den geistlichen Kampf in unserer Ehe zu öffnen, den Kampf, den wir im Glauben kämpfen müssen.

 

Das Ziel deine Ehe

Satan möchte das wundervolle Abbild, dass die Ehe vom Evangelium darstellt, in der Luft zerreißen. Christus, der Bräutigam in seiner aufopfernden Liebe für seine Braut, die Gemeinde. Der Feind schreckt vor nichts zurück, um das zu zerstören, was in dieser Welt von Christus zeugt. Er weiß, dass unrealistische Erwartungen an unsere Ehe ihm darin helfen, das zu zerstören, was Gott liebt. Daher versucht er, uns den Blick dafür zu verschleiern, welche Absichten Gott mit unsere Ehe wirklich hat.

Satan möchte, dass wir glauben, es gehe in der Ehe darum, unsere unerfüllten Wünsche und Bedürfnisse zu erfüllen. Darum, den billigen Traum auszuleben, der in Romanen beschrieben wird. Darum, einen wichtigen Schritt in unserem Leben abzuhaken, und endlich unser Leben in den Griff zu bekommen. Er schaukelt uns langsam, sanft in den Schlaf der Gleichgültigkeit, so dass wir uns mit diesen Dingen zufrieden geben. Wir müssen aufwachen und sehen, wie wir diese unvollkommenen Vorstellungen unsere Latte viel zu niedrig ansetzten. Unsere Wünsche sind zu begrenzt, wenn wir uns damit zufrieden geben, alle unsere Hoffnungen auf unseren Ehemann, und unsere Ehe zu setzen. Unsere Erwartungen sollten weit höher sein. Gott nutzt unsere unerfüllten Wünsche, und die daraus erwachsene Enttäuschung und Verletzung, um uns zu sich zu ziehen. Die Ehe ist eine Straße, die uns zu einem Ziel hinführen soll: Zu Gott selbst.

 

Eine Liebesgeschichte, die größer ist als die Ehe

Nun, tatsächlich lieben wir das Märchen vom Traumprinzen doch mehr als den Kriegsfilm, weil wir im Grunde wissen, dass es die wahre Geschichte ist. Wir wissen, dass es einen Ritter in glänzender Rüstung gibt, der für uns den Drache töten wird. Der alle Schwierigkeiten überwinden, und den Kampf gewinnen wird. Der uns in unserer Not aufsuchen und retten wird. So wie der Kuss des Prinzen die Schneekönigin wieder zum Leben erweckte, so gibt Gott uns den göttlichen Kuss des Lebens durch Jesus Christus.

Unser Ritter auf weißem Pferd ist ein Tischler aus Bethlehem. Er enttäuscht uns nie. Wir denken, dass unsere Ehe dazu da sei, uns glücklich zu machen, und unsere irdischen Wünsche zu erfüllen; aber in Wahrheit ist unsere Ehe Teil einer größeren Geschichte, die Gott durch seinen Sohn schreibt. Unsere Erwartungen sollten dadurch geprägt sein, dass wir Christus hochhalten und schätzen. Nur dann können wir aufhören, uns etwas vorzumachen, und damit beginnen, unsere Ehe als Schlachtfeld zu sehen.

 

 

 

10.4.17 22:09
 
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