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Wie du deine Zeit als Mama verschwendest

 

 

Wie du deine Zeit als Mama verschwendest

von Jessica Smartt

 

Was ist deine größte Sorge bezüglich deiner Kinder? Was ist deine schlimmste Befürchtung?

Die Sorge, die mich gestern Nacht wach liegen ließ, und nicht mehr losgelassen hat, ist:

Was, wenn meine Kinder erwachsen und ausgezogen sind, und ich habe die Zeit mit ihnen verschwendet? Ich habe die Zeit ungenutzt verstreichen lassen. Die Zeit, in der sie klein waren. Ich habe die Chance verpasst, bewusst Mama zu sein.

Heute habe ich diese Chance. Die Zeit als Mama meiner Kinder zu nutzen. Gott sei Dank. Und du hast die Chance auch.

Es hilft mir die Verwirklichung dieses Alptraums zu verhindern, wenn ich mir genau vorstelle, wie das aussehen würden. Wie wäre es, wenn ich meine Zeit als Mama verschwendet hätte? Wenn ich dieses Geschenk, "Mama" gerufen zu werden, nicht beachtet und wertgeschätzt hätte?

Ich glaube, ich weiß es. Hier ist eine Anleitung dazu, wie du deine Zeit als Mama verschwenden kannst:

 

- Immer im Hinterkopf einen Countdown zu haben "bis irgendwann". Bis zur Schlafenszeit. Bis die Schule anfängt. Bis ich nicht mehr schwanger bin. Bis ich nicht mehr stillen muss. Bis wir Urlaub haben. Denke daran, dass jetzt eine unwiederbringlich schöne Zeit ist.

- Bleib so viel wie möglich zuhause. Du bist müde. Vermeide die spontanen Besuche und Familienausflüge. Drinnen zu bleiben ist sicher, und viel weniger Arbeit.

- Wenn du mit deinen Kinder zusammen bist, sei gedanklich immer bei deiner Arbeit, oder deinen Projekten. Sei bei ihnen, aber nicht wirklich bei ihnen. Was du auch tust, höre nicht richtig zu, wenn sie ihre kleinen Geschichten erzählen, Fragen stellen, oder Ideen äußern.

- Entschuldige dich nicht bei deinen Kindern. Stattdessen, versuche deine Fehler so lange wie möglich zu vertuschen und klein zu reden, bis du selbst verzweifelt davon überzeugt bist, was für eine schlechte Mutter du bist.

- Ärgere dich ausgiebig darüber, wenn jemand krank wird. Lass so oft wie möglich den Fernseher laufen. Vermeide es, mit dem kranken Kind zu kuscheln, es zu streicheln, Geschichten zu erzählen, und mit ihm zu beten. Murre häufig, am besten öffentlich. Verachte die Gelegenheiten zu lieben, zu dienen, und die kleinen Herzen zu erreichen, wenn sie ruhig und bedürftig sind.

- Konzentriere dich krampfhaft auf ein bestimmtes Problem eines Kindes. Erinnere dich immer wieder daran, dass du das in Griff bekommen musst. Lass es alles andere überschatten - deine Freizeit, deine Ehe, deine Freundschaften. Frage beständig deinen besten Freund Google um Rat.

- Mach alles alleine. Sorg dafür, dass dein Mann mitbekommt, wie überarbeitet, gestresst und unzufrieden du bist. Gleichzeitig lass ihn wissen, dass DU die einzige bist, die das alles richtig machen kann.

- Denk daran, dass Nervenzusammenbrüche, chronische Krankheiten, und Depressionen ganz normal sind. Ignoriere sie einfach, und mach weiter. Vermeide unter allen Umständen jede Hilfe, Beratung oder Medikamente, denn gute Mamas brauchen so etwas nicht.

- Nimm dir nicht die Zeit, dich zu erholen, gesund zu leben, oder Sport zu machen. Sei ein Märtyrer, und sorge dafür, dass alle anderen mitbekommen, wie müde und erschöpft du bist.

- Ärgere dich gründlich, wenn etwas nicht perfekt ist. Vor allem Geburtstagspartys und Urlaube. Investiere viel Geld und Zeit, damit diese Dinge genau so laufen, wie du sie dir vorgestellt hast.

- Halte dich immer an den Tagesplan. Plane viele Dinge ein, und lass dich dadurch stressen, dass nicht alle pünktlich sind. Sei immer irgendwie und irgendwo verplant.

- Strebe danach, ein makellos sauberes und ordentliches Haus zu haben. Vermeide daher: Selbstgebaute Hütten, Knete, Kinder die beim Kochen oder backen helfen, oder irgendwelche naturwissenschaftliche Experimente und Basteleien.

- Was du auch tust, lass dich nicht zu diesen zeitverschwendenden Aktivitäten überreden: Brettspiele, Gute-Nacht-Gespräche, und sinnlose Spaziergänge. Achte vielmehr darauf, dass dein Emailpostfach regelmäßig aufgeräumt wird, und keine Mail ungelesen bleibt.

- Und das wichtigste: Behalte dein Smartphone immer im Auge. Dieses kleine Gerät ist deine Rettungsleine. Hab es immer dabei, und nimm es sofort zur Hand, wenn du dich langweist. Speichere dir viele Erinnerungen ein, die laut klingeln, damit du nichts vergisst. Sei verärgert, wenn ein Kind dich stört, während du mit deinem Smartphone beschäftigt bist.

 

Nun, du hast meine Liste gelesen, und natürlich verstehst du, wie das gemeint ist.

Gott hat uns in unseren Kindern ein unglaubliches Geschenk gemacht. Jeder Tag mit ihnen ist ein Geschenk. Und auch die Erkenntnis ist ein Geschenk:

 

"Lass mich mein Ende wissen, o HERR, und was das Maß meiner Tage ist, damit ich erkenne, wie vergänglich ich bin!" Psalm 39,5

 

 

 

22.3.17 20:19
 
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