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Warum wir den Charakter unserer Kinder formen müssen

Liebe Mamas,

 

ich möchte heute eine kleine Serie beginnen.

Es geht um das Thema "Charakter formen". Ich habe mich gedanklich schon eine Weile damit beschäftigt und versuche nun, meine Überlegungen sortiert zusammenzufassen.

Heute poste ich, warum es notwendig und wichtig ist, den Charakter unserer Kinder zu formen. Danach wollen wir uns damit beschäftigen, wie ein biblisch geprägter Charakter aussieht. Und schließlich möchte ich darüber schreiben, wie der Charakter unserer Kinder geprägt wird, und was du und ich konkret tun können, um ihn biblisch zu formen.

 

Schreibt doch gerne in einem Kommentar, was euer Ziel im Hinblick auf den Charakter eurer Kinder ist, und welche Erfahrungen ihr mit euren Kindern in dieser Hinsicht bisher gemacht habt.

 

Also dann - hier der erste Teil unserer Serie:

 

 

Warum wir den Charakter unserer Kinder formen müssen

von Susanne Hiller

 

Vor zwei Monaten ist mein ältester Sohn 5 Jahre alt geworden. Schnell wurde mir klar, dass wir einen neuen Meilenstein erreicht haben. Bisher war ich Mama von Babys und Kleinkindern. Nun habe ich ein Vorschulkind, das in der Auffassungsgabe und im Verständnis weiter entwickelt ist, und daher auch geistliche Förderung auf einer neuen Ebene braucht.

In den ersten Lebensmonaten eines Kindes ist die Hauptaufgabe der Eltern die, sich um die körperlichen und emotionalen Bedürfnisse des Babys zu kümmern. Wird das Kind mobil und immer mehr der Sprache mächtig, beginnt die Erziehung des Kindes. Diese hat zunächst ein einziges Ziel: Gehorsam. Die Bibel verlangt von Kindern, dass sie ihren Eltern gehorsam sind (Eph 6,1). Und Gehorsam ist nicht nur für die Sicherheit, sondern auch für die gesunde Entfaltung des Kindes innerhalb der Familie von großer Bedeutung. Doch hier dürfen wir nicht stehen bleiben.

 

Für das Leben zurüsten

Gott hat uns die Kinder für einige Jahre anvertraut, damit wir sie für das Leben vorbereiten, das sie danach selbständig führen werden. Um unsere Kinder gezielt für das Leben tüchtig zu machen, sollten wir als Eltern von Anfang an eine Vorstellung davon haben, was das Ziel ist. Wie sollen sich unsere Kinder verhalten, wenn wir als Eltern nicht anwesend sind? Wie sollen sie sich als Teenager und Erwachsene verhalten?

Wenn wir uns diese Frage stellen, dann haben wir als Christen sicher nicht nur unsere eigene Wunschvorstellung im Blick. Vielmehr ist die brennende Frage: Welches Verhalten erwartet Gott von meinen erwachsenen Kindern? Und wie kann ich meiner Verantwortung gerecht werden, und heute den Grundstein für dieses Verhalten legen?

"Gewöhne einen Knaben an seinen Weg, so lässt er auch nicht davon, wenn er alt wird." Sprüche 22,6

Die Gewohnheiten, die wir in der Kindheit fest im Charakter unseres Kindes verankern, werden die sein, die wahrscheinlich sein Leben lang prägend sind.

Wenn wir vom Charakter eines Menschen sprechen, dann meinen wir häufig seine angeborene Persönlichkeit oder sein Temperament. Doch worum es hier geht, ist die Gesinnung des Herzens. Die Summe der Gedanken, Beweggründe, und Vorsätze des Kindes, woraus sich Gewohnheiten formen, und Taten entstehen. Das ganze Auftreten eines Menschen zeugt von seinem Charakter.

"Ein guter Mensch bringt Gutes hervor aus dem guten Schatz seines Herzens; und ein böser bringt Böses hervor aus dem bösen. Denn wes das Herz voll ist, des geht der Mund über." Lukas 6,45

Es ist der "Schatz des Herzens", der Charakter, der zu guten oder bösen Taten führt. Und es ist die Aufgabe der Eltern, von Kindesbeinen an, den Charakter eines Kindes zum Guten zu formen.

"Und Jesus nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen." Lukas 2,52

Mit zunehmenden Alter sollten unsere Kinder auch zunehmen an Weisheit, und durch ihren guten Charakter Gott und Menschen Freude machen. Durch die Erziehung zum Guten lernen sie, fest im Leben zu stehen, und sich auch in schwierigen Situationen richtig zu verhalten. Wir haben wenig Einfluss darauf, welchen Herausforderungen sich unsere Kinder im Laufe ihres Lebens stellen müssen. Aber wir können sie lehren, jeweils richtig zu reagieren - biblisch zu reagieren - indem wir eben diese Reaktionen früh einüben, und in ihrem Charakter als Gewohnheiten fest verankern.

 

Ebenbildlichkeit Gottes

Doch die Formung des Charakters hat nicht nur rein praktische Gründe. Das Ziel ist nicht, dass unsere Kinder lediglich freundliche Zeitgenossen und nützliche Mitglieder unserer Gesellschaft werden.

Unsere Kinder sind im Ebenbild Gottes geschaffen, und haben daher eine ewige Seele, die sich danach sehnt, ihrem Schöpfer gleich zu sein, und in Gemeinschaft mit ihm zu leben. Seit dem Sündenfall werden unsere Kinder als Sünder geboren.

"Siehe, ich bin als Sünder geboren, und meine Mutter hat mich in Sünden empfangen. " Psalm 51,7

Wenn du schon eine Zeit lang mit Kinder gesegnet bist, hast du wahrscheinlich gemerkt, dass ihr Herz von sich aus zur Sünde und zum Bösen neigt. Durch ihre Sünde sind die Kinderseelen getrennt von Gott.

Dennoch liegt in jedem Menschen natürlicherweise das Wissen um einen Gott, und die Sehnsucht, ihn zu erkennen. (Römer 1,18-20) Als Eltern ist es unsere Aufgabe, unsere Kinder über Gott zu belehren, über seine Eigenschaften und sein Wesen. Und darüber, was er von uns fordert. Die Kinder brauchen biblische Belehrung und Anleitung, um ihn kennenzulernen, und zu erfahren, wie sie gottgefällig leben können.

"Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig, der HERR, euer Gott." 3 Mose 19,1

"Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott." Micha 6,8

Wenn wir unsere Kinder über die Charaktereigenschaften Gottes lehren, und darüber, welche Eigenschaften Gott von uns als Menschen erwartet, kommen wir unserem göttlichen Erziehungsauftrag nach, und nähren gleichzeitig die nach Gott hungrigen Seelen unserer Kinder.

 

Der Pädagoge

"Versammle mir das Volk, dass sie meine Worte hören und so mich fürchten lernen alle Tage ihres Lebens auf Erden, und ihre Kinder lehren." 5 Mose 4,10

Es ist das Wort Gottes, das uns zur Gottesfurcht bewegt, und das wir unseren Kindern weitergeben sollen, damit auch sie ihr Leben lang darin wandeln.

Nun dürfen wir nicht vergessen, dass unsere Kinder Sünder sind, und dass eine gute Erziehung zwar zu einem tugendhaften Charakter, nicht aber zu einem veränderten Herzen führen kann. Nur Gott kann die Herzen unserer Kinder durch das Blut Jesu Christi von der Sünde rein waschen, und nur wenn der Geist Gottes in unseren Kindern wirkt, kann die "Frucht des Geistes" hervorgebracht werden. (Galater 5,22) Wir können unsere Kinder nicht zu Christen erziehen, und ein guter Charakter kann sie nicht zu Christen machen. Vielmehr können unsere Kinder nur durch die Bekehrung, durch die Abkehr von der Sünde und das Hinschauen auf Jesus, in den Prozess der Heiligung eintreten, durch den Gott ihren Charakter täglich christusähnlicher werden lässt.

Dennoch ist es im Plan Gottes für Kinder in christlichen Familien so vorgesehen, dass die Belehrung durch das Wort Gottes und die Erziehung in den Wegen Gottes, ein Werkzeug ist, das Gott zur Bekehrung der Kinder benutzen möchte. So lässt Gott den Gehorsam der Eltern in der Erfüllung ihres Erziehungsauftrages, zum Segen für die Kinder werden.

Wenn Eltern ihre Kinder lehren, was Gott von ihnen fordert, stellen sie den Kindern das Gesetz Gottes vor Augen, und weisen sie damit auf die vollkommene Heiligkeit Gottes hin, die er auch von jedem Menschen fordert. Das Gesetz ist der Standard, den Gott uns setzt, und es wird damit zu unserem Zuchtmeister, das heißt unserem Pädagoge (griech. paidagogos) auf Christus hin. (Galater 3,24) Das Gesetz dient dabei wesentlich der Konfrontation mit der eigenen Unfähigkeit, es vollkommen zu halten. Das Kind muss erkennen, dass es dem Standard Gottes nicht gerecht werden kann, und einen Heiland braucht, um mit Gott Gemeinschaft haben zu können. So dient das Gesetz als Pädagoge hin zum Evangelium.

Doch es ist noch in einer anderen Hinsicht Pädagoge für junge Menschen:

"Wie wird ein junger Mann seinen Weg unsträflich gehen? Wenn er sich hält an deine Worte." Psalm 119,9

Es sollte nicht unterschätzt werden, vor wie vielen Sünden und Fehltritten du deine Kinder bewahren kannst, indem du ihnen gute Gewohnheiten beibringst, und sie lehrst, weise Entscheidungen zu treffen.

"Seht zu, liebe Brüder, dass keiner unter euch ein böses, ungläubiges Herz habe, das abfällt von dem lebendigen Gott; sondern ermahnt euch selbst alle Tage, solange es »heute« heißt, dass nicht jemand unter euch verstockt werde durch den Betrug der Sünde." Hebräer 3,12-13

 

J.C. Ryle schreibt in "Die Pflichten der Eltern":

"Ich weiß gut, dass Gott souverän ist und dass er alle Dinge nach dem Rat seines Willens wirkt. Ich weiß, dass gottesfürchtige Eltern nicht immer gottesfürchtige Nachkommen haben. Aber genauso weiß ich, dass Gott bestimmte Maßnahmen und Mittel verordnet hat, und ich bin ganz sicher: Wenn du diese Mittel nicht vernachlässigst, dann ist es wahrscheinlich, dass deine Kinder wohl geraten... Dein Zuhause ist der Ort, wo Gewohnheiten ausgeprägt und Charaktergrundlagen gelegt werden. Ich bitte dich also: Sorge zu Hause für eine gewissenhafte Erziehung."

 

 

 

 

26.1.17 21:15
 
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