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Wenn Gott deine Pläne durchkreuzt

 

Wenn Gott deine Pläne durchkreuzt

von Christina Fox

 

Kürzlich sind wir in den Urlaub gefahren, als Gott plötzlich all meine Pläne durchkreuzte. Meine Familie und ich waren hunderte von Kilometern gereist, um in einem Hotel am Strand zu entspannen. Ich hatte mich für einen Tag mit Freunden verabredet. Aber dann, mitten in der Nacht, wachte eines meiner Kinder auf und war krank. Den ganzen folgenden Tag verbrachte ich im Hotel mit dem kranken Kind, und starrte aus dem Fenster auf den lang ausgestreckten Stand, der so nah, und doch so fern war.

 

Ein Leben mit Unterbrechungen

Mein Leben ist voller Unterbrechungen, Behinderungen, Zwischenfällen, und unerwarteten, frustrierenden Enttäuschungen. Dinge gehen kaputt. Unfälle passieren. Das Telefon klingelt, als ich gerade einschlafen will. Durch einen Stau komme ich zu spät. Gerade wenn wir schon knapp bei Kasse sind, geht ein wichtiges Gerät kaputt. Unerwartete Krankheit durchkreuzt meine sorgfältig ausgetüftelten Pläne. Ich könnte noch viel mehr aufzählen; und du wahrscheinlich auch.

Das Problem ist, meistens reagiere ich schlecht auf diese unerwarteten Zwischenfälle in meinem Leben. Ich reagiere mit Enttäuschung und Ärger. Wie ein kleines Kind möchte ich mit dem Fuß aufstampfen und rufen: "Das ist nicht fair!" Ich beschuldige andere, dass sie mir Umstände machen. Ich versinke in Selbstmitleid.

Doch auch wenn diese Unterbrechungen unerwartet sind, und mich ohne Vorwarnung treffen, sind sie keine Überraschung für Gott. Sie sind keine zufälligen Zwischenfälle ohne Sinn. Vielmehr werden mir diese Hindernisse zu einem ganz bestimmten Zweck von Gott selbst in den Weg gelegt. Gott benutzt diese Unterbrechungen meines selbstgeplanten Lebens, um mich zu verändern, und Christus ähnlicher zu machen.

Viel Verkehr, ein krankes Kind, eine kostspielige Reparatur am Haus kommen uns nicht wie wertvolle Mittel tu unserer Heiligung vor, aber genau das sind sie. Häufig übersehen wir diese Unterbrechungen als kleine Unannehmlichkeiten, und erwarten stattdessen, dass Gott durch große, lebensverändernde Umstände in unserem Leben wirkt. Doch die Wahrheit ist, es kommen nicht oft große Dinge in unserem Leben, die uns dazu veranlassen, Gott auf einer neuen Ebene zu gehorchen und zu vertrauen. Wir sind nicht alle dazu berufen eine Arche zu bauen, oder unser Kind auf den Berg Moria zu bringen. Vielmehr erhalten wir in den kleinen, frustrierenden Zwischenfällen die Gelegenheit, auf Gott zu vertrauen, ihm zu gehorchen, und ihm alle Ehre zu geben.

Paul Tripp formuliert es so: "Du und ich erleben keine Serie von großen, dramatischen Ereignissen. Wir rasen nicht von einer großen Entscheidung zur nächsten. Wir leben in einer endlosen Aneinanderreihung kleiner Momente. Die Melodie unseres Lebens setzt sich nicht aus zehn großen, weltverändernden Paukenschlägen zusammen. Die Musik unseres Lebens entsteht aus einer Aneinanderreihung tausender Noten, lauter kleine Augenblicke in unserem Alltag. Und das Thema ist die Auseinandersetzung mit all den kleinen Zwischenfällen, die uns das Leben schwer machen wollen. Sie zeigen uns, was wirklich in unserem Herzen ist." (Weißer als Schnee, S.21)

 

Unterbrechungen aus Gnade

Eine Unterbrechung unseres Lebens kann auch sein, wenn unsere Kinder ein Spiel mit uns machen wollen, obwohl wir etwas anderes vor hatten. Oder wenn wir hinter einem Schulbus anhalten müssen, obwohl wir schon spät dran sind. Oder wenn wir auf dem Weg zur Arbeit einen Platten haben. Es sind diese Momente, die uns jeden Tag zeigen, dass es nicht alles läuft wie wir uns das vorstellen. Unsere Pläne werden durchkreuzt, unser Leben wird unterbrochen.

Es sind diese Momente, in denen wir geprüft werden. Unser Glaube wird auf die Probe gestellt; wir schauen unter uns, um zu sehen, ob wir auf Sand oder auf festem Fels stehen. Glauben wir wirklich, dass Gott jedes Detail unseres Lebens in seiner Hand hat? Glauben wir wirklich, dass seine Gnade ausreicht, um uns durch diesen Tag zu bringen? Glauben wir wirklich, dass das Evangelium Jesu Christi nicht nur Kraft genug hat, uns für die Ewigkeit zu erlösen, sondern auch, um uns inmitten der Umstände unseres Lebens zu erhalten und zu stärken? Sind wir wirklich der Überzeugung, dass Christus genug ist, um die tiefsten Sehnsüchte unseres Herzens zu stillen?

Diese Unterbrechungen unserer Pläne sind Gnadenerweise Gottes. Sie zwingen uns dazu, uns selbst diese Fragen zu stellen. Sie führen uns unsere Sünde vor Augen. Sie sind das Werkzeug Gottes, um uns den Schleier von den Augen zu reisen, und uns klar sehen zu lassen, dass wir jeden Augenblick des Tages das Evangelium brauchen. Sie sind das Licht, dass in den verborgendsten Winkel unseres Herzens scheint, und zutage befördert, was sich darin befindet- die Sünde, und die Götzen, die wir in dieser Ecke aufgestellt haben, in dem Gedanken, dass sie nicht existieren, wenn keiner sie sieht. Pläne, die uns zu wichtig waren. Bequemlichkeiten, auf die wir nicht verzichten wollten. Gewohnheiten, die wir nicht aufgeben wollten. Opfer, die wir nicht zu bringen bereit waren.

 

Die Ermahnung, die wir brauchen

Die unterbrechenden Umstände in unserem Leben erinnern uns daran, dass wir unser Leben nicht selbst in der Hand haben, und dass wir nicht alles allein schaffen können. Sie sind wie der Stecken des guten Hirten, der uns von unseren Abwegen zurück leitet auf den guten Weg, zurück zu unserem Hirten. Wir brauchen diese Unterbrechungen als Ermahnung. Nichts ist wirksamer darin, uns zum Kreuz Christi zu treiben, wo wir das Evangelium neu erfassen, und Gnade und Vergebung erhalten.

Es ist schwer, all diese frustrierenden Zwischenfälle anzunehmen, und als gottgegebene Gelegenheiten zu begreifen, in der Gnade zu wachsen. Aber genau das sind sie. Und sie als solche anzusehen, hilft uns, unsere Augen wegzulenken von uns selbst, und hin auf Jesus, der sich mehr um unsere Heiligung kümmert, als um unsere tägliche Bequemlichkeit. Statt uns ein leichtes Leben zu schenken, unterbricht er unser Leben in seiner Gnade, um uns zu zeigen, was wir am meisten brauche - Jesus selbst.

 

 

 

    Christina Fox wohnt in Florida, USA. Sie ist Ehefrau und Mutter von zwei Söhnen. Sie schreibt auf ihrem Blog www.christinafox.com darüber, wie man das Evangelium auf alle Beziehungen und  Lebensbereiche anwendet. In 2016 ist ihr erstes Buch erschienen, in dem sie sich mit dem Thema "Emotionen" auseinandersetzt.

 

 

17.1.17 11:21
 
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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Mathias / Website (17.1.17 11:50)
Hallo,

ich denke mal, wenn Gott Pläne durchkreuzt, wenn ein Gerät im Haushalt kaputt geht und man vom geplanten Tagesplan abrücken muss, dann hat er seinen Grund. Wer weiß, vielleicht ist dein Tagesplan so voll mit Arbeiten, dass er dir nicht gut tut. Also verdonnert dich Gott zu einer Zwangspause.
Vielleicht mit dem Sinn, etwas besonderes mit deinen Kindern zu spielen, so, dass es ein schönes Erlebnis ist. Oder, der Sinn ist, dass du dich hinsetzt und eine (vielleicht dringend benötigte) Endspannungspause einlegst.
Gott hat seine Gründe und die Zwangspause sicher ihren Sinn. Nur oft können wir den nicht erkennen und werden erst einmal zum HB-Männchen


Marie / Website (17.1.17 14:57)
Hallo,
das Evangelium Jesu Christi gibt uns Kraft durchs Leben zu kommen und uns in verschiedenen Lebenslagen zu stärken. Wir werden immer vor Prüfungen gestellt. Mal größere, mal kleinere und sei es nur das Haushaltsgerät, welches gerade in einem ungünstigen Moment kaputt geht.

Gott liebt uns, auch wenn manche Wege manchmal nicht gleich klar sind, manche Dinge und Momente die geschehen uns nicht einleuchten. Es kommt der Tag, da wird alles plausibel. Egal in welcher Form. Warum gerade jetzt genau das passiert ist, warum gerade dieser Mensch in unser Leben getreten ist...es gibt so vieles.

Einer meiner liebsten Bibelzitate:

1Joh 4,16 , Wir haben erkannt, wie sehr Gott uns liebt, und wir glauben an seine Liebe. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe lebt, der lebt in Gott und Gott lebt in ihm.

Alles Liebe, Marie

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