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Der gefürchtete Neujahres-Vorsatz, die Bibel zu lesen

                 

Der gefürchtete Neujahres-Vorsatz, die Bibel zu lesen

Sara Wallace; www.gospelcenteredmom.com

 

Es ist höchste Zeit für Neujahresvorsätze. Als Mutter von fünf kleinen Kindern ist es mein Vorsatz, einfach nur zu überleben. Aber selbst wenn es ums pure Überleben geht, ist es notwendig, dafür gezielt Vorsätze zu fassen - insbesondere bezüglich dem Lesen des Wortes Gottes. Wir können nicht ohne Gottes Wort überleben.

Das Problem mit den Vorsätzen ist, dass wir dazu tendieren, eine "alles-oder-nichts"-Mentalität zu haben. Wir stecken uns im Januar hohe Ziele, und wenn wir sie nicht erreichen können, geben wir im März ganz auf. Der Vorsatz die Bibel zu lesen ist dabei keine Ausnahme.

Ich finde es wundervoll, wenn Mamas sich vornehmen, die Bibel zu lesen, und sich Ziele stecken. Aber es tut weh zu sehen, wie frustrierte Mamas aufgeben und das Handtuch schmeißen, weil sie ihre Ziele nicht erreichen. Ich bin oft genug eine dieser Mamas. Ich habe es selbst durchgemacht. Doch ich bin hier, um euch mitzuteilen, dass es beim Bibellesen nicht um alles oder nichts geht. Du musst nicht notwendigerweise aufstehen, bevor die Kinder wach sind (vor allem wenn es dir vorkommt, als seien sie überhaupt nie eingeschlafen). Du brauchst nicht eine ganze Stunde Zeit, die du völlig ungestört in vollkommener Stille verbringst (die hatte ich seit sieben Jahren nicht mehr).

Es gibt Zeiten im Leben, da fühlt sich das Lesen der Bibel an wie ein großes Fest. Du setzt dich, bindest dir die Serviette um, und langst kräftig zu. Aber als junge Mutter ist es eher so, dass du dich an das Lesen der Bibel klammern musst, wie an einen Rettungsring - der einzige Fetzen Trost, den unsere von Schlafentzug geschwächten Sinne zu fassen kriegen. Und das ist okay.

Kürzlich hat meine Schwester uns besucht. Eines Nachmittags setzte sie sich mit einer Tasse heißem Tee und ihrer Bibel ans Fenster. Sie hatte die Bibel kaum aufgeschlagen, da war sie auch schon umringt von ihren kleinen Neffen. "Ach, das war aber eine kurze Freude!", lachte sie, legte die Bibel beiseite, und lies sich zu den Legos ziehen. "Willkommen in meinem Leben.", sagte ich.

Es kann sein, dass wir in dieser Lebensphase keine langen, andächtigen Zeiten der festlichen Aufnahme des Wortes Gottes haben können. Aber wir müssen uns so gut es geht an Gottes Wort klammern. Es muss in unseren Herzen und Gedanken frisch und präsent sein, wenn wir es brauchen.

Eines Abends war ich sehr müde, wusste aber, dass ich schon länger keine Bibel mehr gelesen hatte. Also nahm ich meine Bibel, schlug sie auf, wo ich das letzte Mal aufgehört hatte zu lesen, und las ein Kapitel. Ich hatte keine Ahnung, dass es eine ganz außerordentlich schwierige  Nacht mit meinem Neugeborenen werden würde. Am folgenden Morgen konnte ich kaum einen klaren Gedanken fassen - doch die kostbaren Worte, die ich am Abend zuvor gelesen hatte, kamen mir immer wieder in den Kopf, und stärkten mich. Ich hatte 2 Mose 34,6 gelesen: "Und der HERR ging vor seinem Angesicht vorüber und rief: Der HERR, der HERR, der starke Gott, der barmherzig und gnädig ist, langsam zum Zorn und von großer Gnade und Treue!" Diese Worte gingen mir den ganzen Tag durch den Kopf, während ich gegen meine Erschöpfung kämpfte. Ich war so froh, dass ich mir am Abend zuvor die Zeit genommen hatte, diesen Abschnitt zu lesen, bevor ich zu Bett ging. Zu der Zeit hatte ich nicht das Gefühl, dass ich es brauche, aber Gott wusste, dass es mir schon bald ein Quell großen Trostes sein würde.

2016 war das Thanksgiving Fest ein seltsames Erlebnis für die Familie Wallace. Ich war erst etwa eine Woche mit Baby Nr 5 aus dem Krankenhaus zuhause. In letzter Minute bekamen alle unsere hier ansässigen Verwandten die Magen-Darm Grippe, und mussten das Fest absagen. Uns blieb nichts anderes übrig, als durch die verschneite Stadt zu wandern, und nach einem Restaurant zu suchen. Alle hatten geschlossen. Als wir sie nicht gebraucht hatten, waren sie geöffnet, aber jetzt wiesen sie uns ab. Wir endeten an einer Imbissbude, und aßen Pfannkuchen. Kaum ein festliches Thanksgiving-Mahl, aber wir waren einfach froh, dass sich überhaupt etwas Essbares gefunden hatte.

Wenn ich mit meinen täglichen Aufgaben so beschäftigt bin, dass ich keine Zeit finde, um Gottes Wort zu lesen, dann ist das, als ob ich jeden Tag an diesen geöffneten Restaurants vorbei fahren würde, ohne zum Essen einzukehren. Ich könnte anhalten und essen, aber andere Dinge sind mir wichtiger - bis ich eines Abends verzweifelt auf der Suche nach Nahrung bin, und die Türen verschlossen bleiben. Ich suche in meinem Herzen nach auswendig gelernten Versen, nach einem gelesenen Bibelwort, aber mein Herz ist leer.

Schrecke nicht davor zurück, dieses Jahr Vorsätze bezüglich deiner Stillen Zeit zu fassen. Aber sei darauf vorbereitet, dass es eine sprunghafte, holprige Reise werden könnte. Wenn wir unseren Neujahres-Vorsatz, die Bibel zu lesen, als eine "alles-oder-nichts"  Verpflichtung sehen, dann werden wir immer bei dem Nichts landen. Nimm also deine Bibel zur Hand. Balanciere sie gekonnt auf der Armlehne der Couch, während du das Baby stillst. Bitte deine kleinen Kinder, neben dir zu sitzen, und lies ihnen laut vor. Schreibe einen Vers ab und klebe ihn an deinen Spiegel. Lies ein paar Verse, bevor du abends das Licht ausmachst, selbst wenn du glaubst, dass dein Gehirn nichts mehr aufnehmen kann. Gott ist treu, und wird sein Wort an dir gebrauchen, wenn du es aufnimmst.

 

Sara Wallace ist seit 2005 mit Dave verheiratet. Etwa vier Jahre nach der Hochzeit begann für sie das Abenteuer als Vollzeit-Mama. Inzwischen ist sie Mutter von fünf Jungs. Sie bloggt auf www.gospelcenteredmom.com

 

 

4.1.17 20:57
 
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Mathias / Website (4.1.17 21:23)
Vor 2 Jahren bekam ich an einem christlichen Stand den Kalender "Die Gute Saat" geschenkt. Es gab ihn als Abreißkalender und in Buchform. Ich habe mich für das Buch entschieden, weil die Blätter des Abreißkalenders leichter verloren gehen.
Der Kalender ersetzt natürlich nicht die Bibel, aber er kann helfen wenn man einmal gar nicht die Zeit findet, die Bibel zu lesen.

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