Startseite
    Muttersein
    Stillezeit
    Erziehung
    Ehe
    Geburtsvorbereitung
    Dies und das
  Über...
  Archiv
  Das Evangelium
  Downloads
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Freunde
   
    christ-blog

    - mehr Freunde


Letztes Feedback
   15.12.16 08:12
    Liebe Susanne, ein wunde
   4.01.17 21:23
    Vor 2 Jahren bekam ich a
   17.01.17 11:50
    Hallo, ich denke mal,
   17.01.17 14:57
    Hallo, das Evangelium J
   8.03.17 07:44
    Danke für die guten Char


http://myblog.de/sulamithmama

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Es könnte sein, dass du in diesen 10 Bereichen deinem Mann gegenüber respektlos bist

 

 

 

Es könnte sein, dass du in diesen 10 Bereichen deinem Mann gegenüber respektlos bist

von Kimberly Wagner auf www.reviveourhearts.com

 

Mein Mann und ich hatten jahrelang eine sehr schlechte Beziehung. Ich bin beschämt, wenn ich darüber nachdenke, dass die folgende Liste ein Ergebnis dieser Zeit ist, und mir vorhält, wie ich mich schuldig gemacht habe. Ich würde mich freuen, wenn ihr aus den Fehlern lernen könnt, die ich in der Vergangenheit getan habe.

Es könnte sein, dass auch du deinem Mann gegenüber respektlos bist...

 

1. Du machst ihn in der Öffentlichkeit schlecht

Wenn du seine Fehler hervorhebst, ihn kritisierst oder korrigierst, fühlt er sich vor anderen wie ein Versager - und das ist demütigend. Beschäme ihn nicht (auch nicht vor euren Kindern). Würdest du wollen, dass er das mit dir macht?

 

2. Du reibst ihm alte Fehler unter die Nase

Es sind Dinge, die längst geklärt sind (oder kürzlich geklärt wurden), aber du kannst sie einfach nicht ruhen lassen. Wir sind alle unvollkommen. Vergiss die Dinge, die mal waren, und lass sie ruhen. Falls es ungeklärte Konflikte gibt, die ihr noch nicht biblisch angegangen seid, dann hol sie nicht als eine Art Knüppel hervor, um ihn zu erschlagen. Sprich bei Gelegenheit eine Sache nach der anderen an, kläre sie, und lass sie hinter dir.

 

3. Du lädst alles bei ihm ab, sobald er zur Tür rein kommt

Dies ist etwas, was ich nicht genug betonen kann: Umarme deinen Mann, wenn er von der Arbeit nach Hause kommt! Begrüße ihn mit einem Kuss und voller Liebe. Schenke ihm ein Wort der Ermutigung, und lass ihn nicht gleich wissen, was für einen harten Tag du hattest. Er hatte einen langen Tag voller Arbeit. Auch du hattest sicherlich einen stressigen Tag, aber du zeigst deinem Mann wahre Liebe, wenn du dich zuerst für ihn und seine Erlebnisse interessierst. Er hatte Herausforderungen zu bewältigen, von denen du nichts weißt, und vielleicht hat er Kämpfe geführt, von denen du niemals erfahren wirst. Sei die Frau, die es wert ist, dass er immer wieder kämpfen, und dann nach Hause zurückkehren möchte.

 

4. Du erwartest von ihm, dass er genau so ist, wie deine Freundin

Wahrscheinlich bastelt er nicht gerne, hat kein Interesse an der Gestaltung von Fotoalben, und geht auch nicht gern fünf Stunden shoppen. Ein Nachmittag im Nagelstudio hat für ihn nichts mit Entspannung und Spaß zu tun. Er wird nicht wie deine beste Freundin mit dir quatschen, und will nicht immer alles bis ins letzte Detail wissen. Schätze ihn dafür, dass er ein Mann ist, und besprich die Mädelsgeschichten mit deinen Freundinnen.

 

5. Du erwartest, dass er deine Gedanken liest

Sag es ihm einfach. Lass dich nicht auf dieses Gedankenspiel ein, wo du denkst: Wenn er mich wirklich lieben würde, dann müsste ich ihm nicht sagen, dass... Dein Mann wird so erleichtert sein, wenn du nicht mehr von ihm erwartest, dass er deine Gedanken lesen kann. Beschenke ihn mit ehrlicher, direkter, aber gnadenreicher Kommunikation.

 

6. Du behandelst ihn wie ein Kind

Männer wissen, dass sie anders denken, als wir es tun. Es ist ihnen klar, dass es herausfordernd sein kann, unsere Erwartungen und Wünsche zu erfüllen. Wenn sie vergessen, den Toilettendeckel zu schließen, dann nicht deshalb, weil sie uns ärgern wollen. Wenn sie eine länger Strecke fahren, weil sie die richtige Ausfahrt verpasst haben, dann nicht deshalb, weil sie böswillig mehr Sprit verbrauchen wollen. Wenn wir mit unserem Ehemann in derselben Weise, und in demselben Ton sprechen, wie wir es mit unseren Kindern tun, dann ist das respektlos. Und das ist eine Sünde.

 

7. Du machst um 11 Uhr abends ein Fass auf

Warte nicht bis es Schlafenszeit ist, um ein Thema anzusprechen, das mit Sicherheit so kontrovers ist, dass es euch beide zu direkten Gegnern macht, in einem Wortgefecht, das bis in die Morgenstunden dauert. Wenn du etwas diskutieren willst, die zu einem ernsten Konflikt führen kann, oder sehr emotional ist, dann tu dies in den frühen Abendstunden, oder warte auf einen Vormittag, an dem er zuhause ist.

 

8. Du vergleichst ihn mit diesem "perfekten Mann" in der Gemeinde

Dein Mann erscheint dir nicht sonderlich "geistlich", denn er zeigt während der Predigt nicht so viel Aufmerksamkeit wie dieser "perfekte Mann", und kann auch nicht so redegewandt über geistliche Themen sprechen. Er verhält sich dir gegenüber nicht so zuvorkommend, wie dieser "perfekte Mann" in der Gemeinde seine Frau behandelt. Aber höchstwahrscheinlich hat dein Mann andere herausragende Qualitäten, die du im Moment übersiehst, weil du dich so sehr darauf konzentrierst, was er nicht ist. Doch warum bittest du nicht Gott, dir die Augen zu öffnen, für Eigenschaften deines Mannes, die du bisher noch nicht entdeckt hast, und noch nicht genug wertschätzt, statt ihn mit einem anderen Mann zu vergleichen?

 

9. Du strafst ihn mit deinem Schweigen

Wenn du schweigst, um deinen Mann zu bestrafen, oder zu manipulieren, dann schadest du euch beiden. Sich ihm Schweigen zu verschanzen ist eine sehr ablehnende Haltung, die verletzend wirkt. Mach die Situation, in der ihr euch befindet, nicht noch schwieriger, indem du dich zurück ziehst, und deinen Ärger nährst. Wenn du verletzt oder verärgert bist, fliehe zu Gott, und bitte ihn, dein Herz zu erforschen, und dir zu zeigen, ob dein Ärger gerechtfertigt ist. Besprich alles mit deinem Mann. Sei ehrlich und demütig und denk immer daran: Er ist nicht der Feind!

 

10. Du machst Sex zu deiner Waffe

Das Geschenk sexueller Intimität soll der Ausdruck bedingungsloser, selbstloser Liebe sein. Es ist die körperliche Verdeutlichung der geistlichen Einheit. Entziehe dich nicht, um deinen Mann dadurch zu strafen, und nutze deine Anziehungskraft nicht, um ihn zu manipulieren (1 Korinther 7,1-5). Ehre dein Ehebett als heiligen Ort, und liebe deinen Mann selbstlos.

 

Bitte Gott, dir dein Herz zu offenbaren

Ich hoffe, meine Worte waren nicht zu direkt. Es ist nur: Ich weiß, wie schnell es passiert, dass wir eine respektlose Haltung einnehmen, die dazu führt, dass wir denen Böses tun, die wir am meisten lieben. Ich möchte uns alle dazu auffordern, heute diese 10 Dinge abzulegen, die in unserer Ehe so häufig vorkommen, aber so zerstörerisch für sie sind.

Ich hoffe, dass du Gott bittest, dir zu zeigen, welche dieser Bereiche für dich am gefährlichsten sind. Bitte Gott, dass er dir klar macht, wofür du dich bei deinem Mann entschuldigen musst, und welche Dinge du mit ihm zu klären hast.

Wenn du dich dazu entschließen kannst, mit deinem Mann darüber zu sprechen, könnte ein Gespräch entstehen, bei dem du seine Bedürfnisse noch besser verstehst.

 

 

 

3.5.17 13:22


5 Dinge, die ich im Ehevorbereitungskurs nicht gelernt habe


 

5 Dinge, die ich im Ehevorbereitungskurs nicht gelernt habe

von Erin Davis

 

Vor fünfzehn Jahren ging ich am Strand den sandigen Gang entlang, und heiratete barfuß bei Sonnenuntergang meinen Mann Jason. Nur weil ich jetzt fünfzehn Jahre verheiratet bin, macht mich das nicht automatisch zur Eheexpertin. Ich muss noch viel lernen. Aber ich habe in dieser Zeit einige Erfahrungen gemacht. Hier sind fünf Dinge, die aus meiner Sicht wichtig sind, die man im Ehevorbereitungskurs aber selten lernt:

 

1. In der Ehe geht es nicht um mich (und auch nicht um uns)

Wenn mich an meinem Hochzeitstag jemand gefragt hätte, was der Sinn unserer Ehe ist, hätte ich wohl etwa Folgendes geantwortet:

- Mich glücklich zu machen.

- Unsere Verbundenheit auszudrücken.

- Babys zu haben.

Diese Dinge sind wundervollerweise Teil einer Ehe, aber sie sind nicht der Hauptgrund, warum Gott uns die Ehe gegeben hat. Nein, die Ehe wurde für einen viel größeren Zweck erdacht.

"»Deshalb wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und die zwei werden ein Fleisch sein«. Dieses Geheimnis ist groß; ich aber deute es auf Christus und auf die Gemeinde." Epheser 5,31-32

Gott hat die Ehe eingerichtet, um eine Geschichte zu veranschaulichen. Und diese Geschichte handelt nicht von mir und meinem Bräutigam, auch nicht von dir und deinem Bräutigam. Die Geschichte, um die es geht, handelt von Jesus Christus und seiner Braut, der Gemeinde. Die Ehe wurde uns gegeben, um die größte Liebesgeschichte der Welt zu veranschaulichen.

 

2. Die Ehe ist nicht nur Arbeit und Mühe

Was ich vor meiner Hochzeit am häufigsten gehört habe, ist die Aussage, dass eine gute Ehe viel Arbeit sei. Wenn die Ehe bedeutet, dass ich mich auf einen lebenslangen Weg der Dornen, des Schweißes, und der Tränen einlasse, dann bin ich nicht sicher, ob ich dazu "Ja" sagen möchte. Nun, nach fünfzehn Jahren Ehe fallen mir Millionen Worte ein, die unsere Ehe besser beschreiben, als "viel Arbeit". Worte wie etwa: heiligend, kostbar, lohnend, freudebringend, erfüllend, ein Geschenk.

Ja, es bedarf etwas Mühe, eine Ehe zu führen. Aber es ist eher wie die Anstrengung, die dazu erforderlich ist, ein Kunstwerk zu malen, im Gegensatz zu dem Schweiß, den es kostet, einen langen Graben auszuheben. Es ist fruchtbare Arbeit, befriedigende Arbeit, die Art von Arbeit, die sagt: "Lass uns zusammen etwas erreichen!"

Wenn du auch zu denen gehörst, die oft gehört haben: "Eine gute Ehe bedeutet viel Arbeit!", dann möchte ich dir stattdessen ein anderes Schlagwort einprägen: "Die Ehe bedeutet viele Geschenke!". Natürlich bedarf es manchmal etwas Mühe, bis ein Geschenk ausgepackt ist. Aber die Mühe lohnt sich immer, und das Geschenk ist es wirklich wert.

 

3. Unterordnung ist wundervoll

Als junge Ehefrau gab ich bei keinem Streit klein bei, und forderte oft ein Streitgespräch heraus. Ich wollte in allen Bereichen mit Jason gleichberechtigt sein. Wenn ich das Gefühl bekam, dass er etwas ohne mich entscheiden wollte, oder Autorität ausüben, dann kamen meine Krallen zum Vorschein. Wenn ich nun daran zurückdenke, schäme ich mich für dieses Verhalten. Was für ein Chaos ich anrichtete!

"Ihr Frauen, ordnet euch euren eigenen Männern unter als dem Herrn." Epheser 5,22

Ist das nicht eine ganz klare Anordnung? Gott fordert von mir als Ehefrau, dass ich mich meinem Mann unterordne. Die Gründe und der Sinn hinter dieser Anordnung sind vielfältig, aber der Kern des Ganzen ist: Meine Bereitschaft, mich der Autorität meines Mannes unterzuordnen, drückt meine Bereitschaft aus, mich Gott unterzuordnen. Wenn ich meine Fäuste balle und buckle, sobald mein Mann etwas anordnet, dann offenbart dies meine rebellische Haltung Gott gegenüber.

Es würde auch einfach nicht funktionieren, wenn Ehefrau und Ehemann bestimmen wollten. Das bedeutet nicht, dass ich nicht gleichwertig bin, mit meinem Mann Jason. Wir beide sind im Bild Gottes geschaffen; vor unserem Schöpfer und vor einander haben wir den gleichen Wert. Aber doch sind wir nicht gleich. Wir haben unterschiedliche Aufgaben und Rollen.

 

4. Dass du verheiratet bist, bedeutet nicht, dass du niemals einsam bist

Die Ehe ist nicht das Zaubermittel, das Einsamkeit, Unsicherheit oder Furcht für immer aus unserem Leben verbannt. Ich war überrascht, dass ich auch als verheiratete Frau noch Einsamkeit empfinden konnte.

Viele Stunden am Tag sind mein Mann und ich durch Arbeit, oder andere Erledigungen körperlich voneinander getrennt. Ich kann nicht immer bei ihm sein.

Manchmal sind mein Mann und ich emotional nicht auf einer Ebene. Sei es ein Missverständnis, oder mangelnde Zeit um zu kommunizieren; durch irgendwelche Umstände fühlt man sich unverstanden und einsam.

Und selbst wenn wir im gleichen Raum sind, und uns gut verstehen, kann Jason nicht alle meine emotionalen Bedürfnisse erfüllen. Ich brauche auch weibliche Freundinnen, die mich verstehen können. Alle meine emotionalen Bedürfnisse auf meinen Mann abzuwälzen wäre falsch, und würde ihn überfordern. Denn vor allem brauche ich Jesus, an den ich mich immer und mit allem wenden kann. Nur er kann mir in meiner Einsamkeit immer nahe sein.

 

5. Der beste Eheratgeber ist die Bibel

Wenn du eine gute Ehefrau sein möchtest, dann bitte den Herrn darum. Er ist dein Schöpfer, und der Urheber deiner Ehe. er ist am besten dazu fähig, dich dafür zuzurüsten, ihn durch deine Ehe zu ehren.

Ich habe nichts gegen Bücher und Eheberatung. Aber der beste Ratgeber, den du finden kannst, ist das Wort Gottes als deine feste Grundlage. Du hast den besten Eheratgeber immer griffbereit auf deinem Nachttisch!

Nachdem du deinem Mann das Ja-Wort gegeben hast, ziehe regelmäßig das Wort Gottes zurate, um herauszufinden, wie eure Ehe das Evangelium Christi widerspiegeln kann. Hier einige Bibelstellen, die du dabei aufschlagen kannst:

1 Korinther 1,1-13; Galater 5,22-23; Offenbarung 19,6-9

Die Ehe ist ein Geschenk Gottes, zu unserer Freude, und zu seiner Ehre!

 

 

Erin Davis ist die Autorin mehrerer Bücher für Frauen und Mädchen. Ihre Bücher und ihr Blog sind unter www.erindavis.org zu finden. Erin und ihr Mann Jason haben drei Jungs, Eli, Noble und Judah.

 

 

 

21.4.17 14:54


Die falschen Erwartungen zukünftiger Ehefrauen

 

 

 

Die falschen Erwartungen zukünftiger Ehefrauen

von Liz Wann auf www.desiringgod.org

 

Kleine Mädchen spielen gerne Prinzessin. Als wir klein waren, haben wir uns vorgestellt, wir wären Prinzessinnen in Not - gefangen gehalten von einem feuerspeienden Drache, und dann kommt der Ritter in glänzender Rüstung, und befreit uns. Nun sind wir zu alt für Rollenspiele, aber als Frauen haben wir dennoch die Neigung, uns in romantischen Büchern und Filmen zu verlieren.

Was wir an einer märchenhaften Romanze am schönsten finden, ist das Happy End. Ungeachtet all der Höhen und Tiefen der Geschichte, schaffen der Mann und das Mädchen es am Schluss zu einer glücklichen Vereinigung. Es ist so schön, und süß, und perfekt. Doch die romantischen Bücher und Filme sind nur ausgedacht. Sie gaukeln uns das moderne Märchen vor: Den westlichen Lebenstraum, der aus einer erfolgreichen Karriere, zwei Kindern (natürlich einem Jungen und einem Mädchen), einem treuen und liebevollen Ehemann, guter Gesundheit, sowie überfließendem Wohlstand und Besitz besteht.

Aber was passiert, wen die Realität nicht unseren Hoffnungen und Träumen entspricht? Was, wenn uns die tatsächliche Geschichte unseres Lebens und unserer Ehe uns enttäuscht? Ist unser Ritter in glänzender Rüstung so charmant, wie wir es erwartet hatten? Kann er uns auch vor dem Drache retten?

 

Die Verheirateten sind noch nicht angekommen

Wenn wir versuchen, Märchengeschichten auf unser Leben zu übertragen, dann haben wir unrealistische Erwartungen. Wir wollen, dass unser Leben ein Happy End hat, und erwarten, dass die Ehe dieses sein wird. Wir freuen uns auf einen glücklichen Ausgang - oder fordern ihn sogar. In unserem Kopf haben wir eine Vorstellung von unserer romantischen Ehe, und davon, wie wir uns das Leben als Ehefrau ausmalen. Doch irgendwann merken wir, dass diese Fantasie nicht der Wirklichkeit entspricht. Unsere hochfliegenden, zerbrechlichen Hoffnungen und Träume werden zerstört. Wir sind durch die Sünde unseres Mannes (und durch unsere eigene) verletzt und verwirrt. Wir hatten nicht erwartet, dass eine Ehe so schwierig sein kann.

Wir lieben romantische Bücher und Filme - die ganze heile Märchenwelt - weil unser eigenes Leben so ernüchternd und enttäuschend sein kann. Törichterweise nehmen wir an, dass wir "angekommen" sind, sobald wir unseren Status von Single zu Verheiratet ändern. Aber Gott weiß, dass dies gerade erst der Anfang ist. Wir müssen anfangen, die Ehe mit einer anderen Gattung in Verbindung zu bringen: mit dem Kriegsfilm.

 

Hochzeit auf dem Schlachtfeld

Wenn wir an unsere Ehe denken, dann brauchen wir die Einstellung und Gesinnung eines Kriegers. Sobald wir die Entscheidungen über das Hochzeitskleid, die Blumen, und die Menüwahl hinter uns gelassen haben, stehen wir auf dem Schlachtfeld der Herausforderung gegenüber, unser Eheversprechen täglich auszuleben. Das süße, romantische Glück unseres Hochzeitstages ist ein realer Teil unserer Ehe - dies sind Momente und Zeiten der Ehe, die wir schätzen dürfen - aber es sind die in Gnade hart erkämpften Siege, die eine Ehe stark machen und erhalten.

Ob wir es wahr haben wollen oder nicht, der Kampf endet nicht, sondern beginnt an dem Tag, an dem wir unsere Ehegelübde ablegen. Unsere sündigen Triebe werden sich sofort wie ein feuerspuckender Drache dagegen aufbäumen. Satan wirft uns eine Granate von Lügen direkt vor die Füße. Wir müssen jeden Schritt vorsichtig gehen, damit wir nicht darauf treten, und mit einer seiner Landminen unser eigenes Haus in die Luft sprengen. Häufig sind es unsere eigenen unrealistischen Erwartungen an unsere Ehe, die uns blind machen für den Kampf, der um uns herum tobt. Wir müssen das kindische Märchen endlich vergessen, und Gott bitten, uns die Augen für den geistlichen Kampf in unserer Ehe zu öffnen, den Kampf, den wir im Glauben kämpfen müssen.

 

Das Ziel deine Ehe

Satan möchte das wundervolle Abbild, dass die Ehe vom Evangelium darstellt, in der Luft zerreißen. Christus, der Bräutigam in seiner aufopfernden Liebe für seine Braut, die Gemeinde. Der Feind schreckt vor nichts zurück, um das zu zerstören, was in dieser Welt von Christus zeugt. Er weiß, dass unrealistische Erwartungen an unsere Ehe ihm darin helfen, das zu zerstören, was Gott liebt. Daher versucht er, uns den Blick dafür zu verschleiern, welche Absichten Gott mit unsere Ehe wirklich hat.

Satan möchte, dass wir glauben, es gehe in der Ehe darum, unsere unerfüllten Wünsche und Bedürfnisse zu erfüllen. Darum, den billigen Traum auszuleben, der in Romanen beschrieben wird. Darum, einen wichtigen Schritt in unserem Leben abzuhaken, und endlich unser Leben in den Griff zu bekommen. Er schaukelt uns langsam, sanft in den Schlaf der Gleichgültigkeit, so dass wir uns mit diesen Dingen zufrieden geben. Wir müssen aufwachen und sehen, wie wir diese unvollkommenen Vorstellungen unsere Latte viel zu niedrig ansetzten. Unsere Wünsche sind zu begrenzt, wenn wir uns damit zufrieden geben, alle unsere Hoffnungen auf unseren Ehemann, und unsere Ehe zu setzen. Unsere Erwartungen sollten weit höher sein. Gott nutzt unsere unerfüllten Wünsche, und die daraus erwachsene Enttäuschung und Verletzung, um uns zu sich zu ziehen. Die Ehe ist eine Straße, die uns zu einem Ziel hinführen soll: Zu Gott selbst.

 

Eine Liebesgeschichte, die größer ist als die Ehe

Nun, tatsächlich lieben wir das Märchen vom Traumprinzen doch mehr als den Kriegsfilm, weil wir im Grunde wissen, dass es die wahre Geschichte ist. Wir wissen, dass es einen Ritter in glänzender Rüstung gibt, der für uns den Drache töten wird. Der alle Schwierigkeiten überwinden, und den Kampf gewinnen wird. Der uns in unserer Not aufsuchen und retten wird. So wie der Kuss des Prinzen die Schneekönigin wieder zum Leben erweckte, so gibt Gott uns den göttlichen Kuss des Lebens durch Jesus Christus.

Unser Ritter auf weißem Pferd ist ein Tischler aus Bethlehem. Er enttäuscht uns nie. Wir denken, dass unsere Ehe dazu da sei, uns glücklich zu machen, und unsere irdischen Wünsche zu erfüllen; aber in Wahrheit ist unsere Ehe Teil einer größeren Geschichte, die Gott durch seinen Sohn schreibt. Unsere Erwartungen sollten dadurch geprägt sein, dass wir Christus hochhalten und schätzen. Nur dann können wir aufhören, uns etwas vorzumachen, und damit beginnen, unsere Ehe als Schlachtfeld zu sehen.

 

 

 

10.4.17 22:09


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung