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5 Dinge, die ich im Ehevorbereitungskurs nicht gelernt habe


 

5 Dinge, die ich im Ehevorbereitungskurs nicht gelernt habe

von Erin Davis

 

Vor fünfzehn Jahren ging ich am Strand den sandigen Gang entlang, und heiratete barfuß bei Sonnenuntergang meinen Mann Jason. Nur weil ich jetzt fünfzehn Jahre verheiratet bin, macht mich das nicht automatisch zur Eheexpertin. Ich muss noch viel lernen. Aber ich habe in dieser Zeit einige Erfahrungen gemacht. Hier sind fünf Dinge, die aus meiner Sicht wichtig sind, die man im Ehevorbereitungskurs aber selten lernt:

 

1. In der Ehe geht es nicht um mich (und auch nicht um uns)

Wenn mich an meinem Hochzeitstag jemand gefragt hätte, was der Sinn unserer Ehe ist, hätte ich wohl etwa Folgendes geantwortet:

- Mich glücklich zu machen.

- Unsere Verbundenheit auszudrücken.

- Babys zu haben.

Diese Dinge sind wundervollerweise Teil einer Ehe, aber sie sind nicht der Hauptgrund, warum Gott uns die Ehe gegeben hat. Nein, die Ehe wurde für einen viel größeren Zweck erdacht.

"»Deshalb wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und die zwei werden ein Fleisch sein«. Dieses Geheimnis ist groß; ich aber deute es auf Christus und auf die Gemeinde." Epheser 5,31-32

Gott hat die Ehe eingerichtet, um eine Geschichte zu veranschaulichen. Und diese Geschichte handelt nicht von mir und meinem Bräutigam, auch nicht von dir und deinem Bräutigam. Die Geschichte, um die es geht, handelt von Jesus Christus und seiner Braut, der Gemeinde. Die Ehe wurde uns gegeben, um die größte Liebesgeschichte der Welt zu veranschaulichen.

 

2. Die Ehe ist nicht nur Arbeit und Mühe

Was ich vor meiner Hochzeit am häufigsten gehört habe, ist die Aussage, dass eine gute Ehe viel Arbeit sei. Wenn die Ehe bedeutet, dass ich mich auf einen lebenslangen Weg der Dornen, des Schweißes, und der Tränen einlasse, dann bin ich nicht sicher, ob ich dazu "Ja" sagen möchte. Nun, nach fünfzehn Jahren Ehe fallen mir Millionen Worte ein, die unsere Ehe besser beschreiben, als "viel Arbeit". Worte wie etwa: heiligend, kostbar, lohnend, freudebringend, erfüllend, ein Geschenk.

Ja, es bedarf etwas Mühe, eine Ehe zu führen. Aber es ist eher wie die Anstrengung, die dazu erforderlich ist, ein Kunstwerk zu malen, im Gegensatz zu dem Schweiß, den es kostet, einen langen Graben auszuheben. Es ist fruchtbare Arbeit, befriedigende Arbeit, die Art von Arbeit, die sagt: "Lass uns zusammen etwas erreichen!"

Wenn du auch zu denen gehörst, die oft gehört haben: "Eine gute Ehe bedeutet viel Arbeit!", dann möchte ich dir stattdessen ein anderes Schlagwort einprägen: "Die Ehe bedeutet viele Geschenke!". Natürlich bedarf es manchmal etwas Mühe, bis ein Geschenk ausgepackt ist. Aber die Mühe lohnt sich immer, und das Geschenk ist es wirklich wert.

 

3. Unterordnung ist wundervoll

Als junge Ehefrau gab ich bei keinem Streit klein bei, und forderte oft ein Streitgespräch heraus. Ich wollte in allen Bereichen mit Jason gleichberechtigt sein. Wenn ich das Gefühl bekam, dass er etwas ohne mich entscheiden wollte, oder Autorität ausüben, dann kamen meine Krallen zum Vorschein. Wenn ich nun daran zurückdenke, schäme ich mich für dieses Verhalten. Was für ein Chaos ich anrichtete!

"Ihr Frauen, ordnet euch euren eigenen Männern unter als dem Herrn." Epheser 5,22

Ist das nicht eine ganz klare Anordnung? Gott fordert von mir als Ehefrau, dass ich mich meinem Mann unterordne. Die Gründe und der Sinn hinter dieser Anordnung sind vielfältig, aber der Kern des Ganzen ist: Meine Bereitschaft, mich der Autorität meines Mannes unterzuordnen, drückt meine Bereitschaft aus, mich Gott unterzuordnen. Wenn ich meine Fäuste balle und buckle, sobald mein Mann etwas anordnet, dann offenbart dies meine rebellische Haltung Gott gegenüber.

Es würde auch einfach nicht funktionieren, wenn Ehefrau und Ehemann bestimmen wollten. Das bedeutet nicht, dass ich nicht gleichwertig bin, mit meinem Mann Jason. Wir beide sind im Bild Gottes geschaffen; vor unserem Schöpfer und vor einander haben wir den gleichen Wert. Aber doch sind wir nicht gleich. Wir haben unterschiedliche Aufgaben und Rollen.

 

4. Dass du verheiratet bist, bedeutet nicht, dass du niemals einsam bist

Die Ehe ist nicht das Zaubermittel, das Einsamkeit, Unsicherheit oder Furcht für immer aus unserem Leben verbannt. Ich war überrascht, dass ich auch als verheiratete Frau noch Einsamkeit empfinden konnte.

Viele Stunden am Tag sind mein Mann und ich durch Arbeit, oder andere Erledigungen körperlich voneinander getrennt. Ich kann nicht immer bei ihm sein.

Manchmal sind mein Mann und ich emotional nicht auf einer Ebene. Sei es ein Missverständnis, oder mangelnde Zeit um zu kommunizieren; durch irgendwelche Umstände fühlt man sich unverstanden und einsam.

Und selbst wenn wir im gleichen Raum sind, und uns gut verstehen, kann Jason nicht alle meine emotionalen Bedürfnisse erfüllen. Ich brauche auch weibliche Freundinnen, die mich verstehen können. Alle meine emotionalen Bedürfnisse auf meinen Mann abzuwälzen wäre falsch, und würde ihn überfordern. Denn vor allem brauche ich Jesus, an den ich mich immer und mit allem wenden kann. Nur er kann mir in meiner Einsamkeit immer nahe sein.

 

5. Der beste Eheratgeber ist die Bibel

Wenn du eine gute Ehefrau sein möchtest, dann bitte den Herrn darum. Er ist dein Schöpfer, und der Urheber deiner Ehe. er ist am besten dazu fähig, dich dafür zuzurüsten, ihn durch deine Ehe zu ehren.

Ich habe nichts gegen Bücher und Eheberatung. Aber der beste Ratgeber, den du finden kannst, ist das Wort Gottes als deine feste Grundlage. Du hast den besten Eheratgeber immer griffbereit auf deinem Nachttisch!

Nachdem du deinem Mann das Ja-Wort gegeben hast, ziehe regelmäßig das Wort Gottes zurate, um herauszufinden, wie eure Ehe das Evangelium Christi widerspiegeln kann. Hier einige Bibelstellen, die du dabei aufschlagen kannst:

1 Korinther 1,1-13; Galater 5,22-23; Offenbarung 19,6-9

Die Ehe ist ein Geschenk Gottes, zu unserer Freude, und zu seiner Ehre!

 

 

Erin Davis ist die Autorin mehrerer Bücher für Frauen und Mädchen. Ihre Bücher und ihr Blog sind unter www.erindavis.org zu finden. Erin und ihr Mann Jason haben drei Jungs, Eli, Noble und Judah.

 

 

 

21.4.17 14:54


Die falschen Erwartungen zukünftiger Ehefrauen

 

 

 

Die falschen Erwartungen zukünftiger Ehefrauen

von Liz Wann auf www.desiringgod.org

 

Kleine Mädchen spielen gerne Prinzessin. Als wir klein waren, haben wir uns vorgestellt, wir wären Prinzessinnen in Not - gefangen gehalten von einem feuerspeienden Drache, und dann kommt der Ritter in glänzender Rüstung, und befreit uns. Nun sind wir zu alt für Rollenspiele, aber als Frauen haben wir dennoch die Neigung, uns in romantischen Büchern und Filmen zu verlieren.

Was wir an einer märchenhaften Romanze am schönsten finden, ist das Happy End. Ungeachtet all der Höhen und Tiefen der Geschichte, schaffen der Mann und das Mädchen es am Schluss zu einer glücklichen Vereinigung. Es ist so schön, und süß, und perfekt. Doch die romantischen Bücher und Filme sind nur ausgedacht. Sie gaukeln uns das moderne Märchen vor: Den westlichen Lebenstraum, der aus einer erfolgreichen Karriere, zwei Kindern (natürlich einem Jungen und einem Mädchen), einem treuen und liebevollen Ehemann, guter Gesundheit, sowie überfließendem Wohlstand und Besitz besteht.

Aber was passiert, wen die Realität nicht unseren Hoffnungen und Träumen entspricht? Was, wenn uns die tatsächliche Geschichte unseres Lebens und unserer Ehe uns enttäuscht? Ist unser Ritter in glänzender Rüstung so charmant, wie wir es erwartet hatten? Kann er uns auch vor dem Drache retten?

 

Die Verheirateten sind noch nicht angekommen

Wenn wir versuchen, Märchengeschichten auf unser Leben zu übertragen, dann haben wir unrealistische Erwartungen. Wir wollen, dass unser Leben ein Happy End hat, und erwarten, dass die Ehe dieses sein wird. Wir freuen uns auf einen glücklichen Ausgang - oder fordern ihn sogar. In unserem Kopf haben wir eine Vorstellung von unserer romantischen Ehe, und davon, wie wir uns das Leben als Ehefrau ausmalen. Doch irgendwann merken wir, dass diese Fantasie nicht der Wirklichkeit entspricht. Unsere hochfliegenden, zerbrechlichen Hoffnungen und Träume werden zerstört. Wir sind durch die Sünde unseres Mannes (und durch unsere eigene) verletzt und verwirrt. Wir hatten nicht erwartet, dass eine Ehe so schwierig sein kann.

Wir lieben romantische Bücher und Filme - die ganze heile Märchenwelt - weil unser eigenes Leben so ernüchternd und enttäuschend sein kann. Törichterweise nehmen wir an, dass wir "angekommen" sind, sobald wir unseren Status von Single zu Verheiratet ändern. Aber Gott weiß, dass dies gerade erst der Anfang ist. Wir müssen anfangen, die Ehe mit einer anderen Gattung in Verbindung zu bringen: mit dem Kriegsfilm.

 

Hochzeit auf dem Schlachtfeld

Wenn wir an unsere Ehe denken, dann brauchen wir die Einstellung und Gesinnung eines Kriegers. Sobald wir die Entscheidungen über das Hochzeitskleid, die Blumen, und die Menüwahl hinter uns gelassen haben, stehen wir auf dem Schlachtfeld der Herausforderung gegenüber, unser Eheversprechen täglich auszuleben. Das süße, romantische Glück unseres Hochzeitstages ist ein realer Teil unserer Ehe - dies sind Momente und Zeiten der Ehe, die wir schätzen dürfen - aber es sind die in Gnade hart erkämpften Siege, die eine Ehe stark machen und erhalten.

Ob wir es wahr haben wollen oder nicht, der Kampf endet nicht, sondern beginnt an dem Tag, an dem wir unsere Ehegelübde ablegen. Unsere sündigen Triebe werden sich sofort wie ein feuerspuckender Drache dagegen aufbäumen. Satan wirft uns eine Granate von Lügen direkt vor die Füße. Wir müssen jeden Schritt vorsichtig gehen, damit wir nicht darauf treten, und mit einer seiner Landminen unser eigenes Haus in die Luft sprengen. Häufig sind es unsere eigenen unrealistischen Erwartungen an unsere Ehe, die uns blind machen für den Kampf, der um uns herum tobt. Wir müssen das kindische Märchen endlich vergessen, und Gott bitten, uns die Augen für den geistlichen Kampf in unserer Ehe zu öffnen, den Kampf, den wir im Glauben kämpfen müssen.

 

Das Ziel deine Ehe

Satan möchte das wundervolle Abbild, dass die Ehe vom Evangelium darstellt, in der Luft zerreißen. Christus, der Bräutigam in seiner aufopfernden Liebe für seine Braut, die Gemeinde. Der Feind schreckt vor nichts zurück, um das zu zerstören, was in dieser Welt von Christus zeugt. Er weiß, dass unrealistische Erwartungen an unsere Ehe ihm darin helfen, das zu zerstören, was Gott liebt. Daher versucht er, uns den Blick dafür zu verschleiern, welche Absichten Gott mit unsere Ehe wirklich hat.

Satan möchte, dass wir glauben, es gehe in der Ehe darum, unsere unerfüllten Wünsche und Bedürfnisse zu erfüllen. Darum, den billigen Traum auszuleben, der in Romanen beschrieben wird. Darum, einen wichtigen Schritt in unserem Leben abzuhaken, und endlich unser Leben in den Griff zu bekommen. Er schaukelt uns langsam, sanft in den Schlaf der Gleichgültigkeit, so dass wir uns mit diesen Dingen zufrieden geben. Wir müssen aufwachen und sehen, wie wir diese unvollkommenen Vorstellungen unsere Latte viel zu niedrig ansetzten. Unsere Wünsche sind zu begrenzt, wenn wir uns damit zufrieden geben, alle unsere Hoffnungen auf unseren Ehemann, und unsere Ehe zu setzen. Unsere Erwartungen sollten weit höher sein. Gott nutzt unsere unerfüllten Wünsche, und die daraus erwachsene Enttäuschung und Verletzung, um uns zu sich zu ziehen. Die Ehe ist eine Straße, die uns zu einem Ziel hinführen soll: Zu Gott selbst.

 

Eine Liebesgeschichte, die größer ist als die Ehe

Nun, tatsächlich lieben wir das Märchen vom Traumprinzen doch mehr als den Kriegsfilm, weil wir im Grunde wissen, dass es die wahre Geschichte ist. Wir wissen, dass es einen Ritter in glänzender Rüstung gibt, der für uns den Drache töten wird. Der alle Schwierigkeiten überwinden, und den Kampf gewinnen wird. Der uns in unserer Not aufsuchen und retten wird. So wie der Kuss des Prinzen die Schneekönigin wieder zum Leben erweckte, so gibt Gott uns den göttlichen Kuss des Lebens durch Jesus Christus.

Unser Ritter auf weißem Pferd ist ein Tischler aus Bethlehem. Er enttäuscht uns nie. Wir denken, dass unsere Ehe dazu da sei, uns glücklich zu machen, und unsere irdischen Wünsche zu erfüllen; aber in Wahrheit ist unsere Ehe Teil einer größeren Geschichte, die Gott durch seinen Sohn schreibt. Unsere Erwartungen sollten dadurch geprägt sein, dass wir Christus hochhalten und schätzen. Nur dann können wir aufhören, uns etwas vorzumachen, und damit beginnen, unsere Ehe als Schlachtfeld zu sehen.

 

 

 

10.4.17 22:09


Wie du deine Zeit als Mama verschwendest

 

 

Wie du deine Zeit als Mama verschwendest

von Jessica Smartt

 

Was ist deine größte Sorge bezüglich deiner Kinder? Was ist deine schlimmste Befürchtung?

Die Sorge, die mich gestern Nacht wach liegen ließ, und nicht mehr losgelassen hat, ist:

Was, wenn meine Kinder erwachsen und ausgezogen sind, und ich habe die Zeit mit ihnen verschwendet? Ich habe die Zeit ungenutzt verstreichen lassen. Die Zeit, in der sie klein waren. Ich habe die Chance verpasst, bewusst Mama zu sein.

Heute habe ich diese Chance. Die Zeit als Mama meiner Kinder zu nutzen. Gott sei Dank. Und du hast die Chance auch.

Es hilft mir die Verwirklichung dieses Alptraums zu verhindern, wenn ich mir genau vorstelle, wie das aussehen würden. Wie wäre es, wenn ich meine Zeit als Mama verschwendet hätte? Wenn ich dieses Geschenk, "Mama" gerufen zu werden, nicht beachtet und wertgeschätzt hätte?

Ich glaube, ich weiß es. Hier ist eine Anleitung dazu, wie du deine Zeit als Mama verschwenden kannst:

 

- Immer im Hinterkopf einen Countdown zu haben "bis irgendwann". Bis zur Schlafenszeit. Bis die Schule anfängt. Bis ich nicht mehr schwanger bin. Bis ich nicht mehr stillen muss. Bis wir Urlaub haben. Denke daran, dass jetzt eine unwiederbringlich schöne Zeit ist.

- Bleib so viel wie möglich zuhause. Du bist müde. Vermeide die spontanen Besuche und Familienausflüge. Drinnen zu bleiben ist sicher, und viel weniger Arbeit.

- Wenn du mit deinen Kinder zusammen bist, sei gedanklich immer bei deiner Arbeit, oder deinen Projekten. Sei bei ihnen, aber nicht wirklich bei ihnen. Was du auch tust, höre nicht richtig zu, wenn sie ihre kleinen Geschichten erzählen, Fragen stellen, oder Ideen äußern.

- Entschuldige dich nicht bei deinen Kindern. Stattdessen, versuche deine Fehler so lange wie möglich zu vertuschen und klein zu reden, bis du selbst verzweifelt davon überzeugt bist, was für eine schlechte Mutter du bist.

- Ärgere dich ausgiebig darüber, wenn jemand krank wird. Lass so oft wie möglich den Fernseher laufen. Vermeide es, mit dem kranken Kind zu kuscheln, es zu streicheln, Geschichten zu erzählen, und mit ihm zu beten. Murre häufig, am besten öffentlich. Verachte die Gelegenheiten zu lieben, zu dienen, und die kleinen Herzen zu erreichen, wenn sie ruhig und bedürftig sind.

- Konzentriere dich krampfhaft auf ein bestimmtes Problem eines Kindes. Erinnere dich immer wieder daran, dass du das in Griff bekommen musst. Lass es alles andere überschatten - deine Freizeit, deine Ehe, deine Freundschaften. Frage beständig deinen besten Freund Google um Rat.

- Mach alles alleine. Sorg dafür, dass dein Mann mitbekommt, wie überarbeitet, gestresst und unzufrieden du bist. Gleichzeitig lass ihn wissen, dass DU die einzige bist, die das alles richtig machen kann.

- Denk daran, dass Nervenzusammenbrüche, chronische Krankheiten, und Depressionen ganz normal sind. Ignoriere sie einfach, und mach weiter. Vermeide unter allen Umständen jede Hilfe, Beratung oder Medikamente, denn gute Mamas brauchen so etwas nicht.

- Nimm dir nicht die Zeit, dich zu erholen, gesund zu leben, oder Sport zu machen. Sei ein Märtyrer, und sorge dafür, dass alle anderen mitbekommen, wie müde und erschöpft du bist.

- Ärgere dich gründlich, wenn etwas nicht perfekt ist. Vor allem Geburtstagspartys und Urlaube. Investiere viel Geld und Zeit, damit diese Dinge genau so laufen, wie du sie dir vorgestellt hast.

- Halte dich immer an den Tagesplan. Plane viele Dinge ein, und lass dich dadurch stressen, dass nicht alle pünktlich sind. Sei immer irgendwie und irgendwo verplant.

- Strebe danach, ein makellos sauberes und ordentliches Haus zu haben. Vermeide daher: Selbstgebaute Hütten, Knete, Kinder die beim Kochen oder backen helfen, oder irgendwelche naturwissenschaftliche Experimente und Basteleien.

- Was du auch tust, lass dich nicht zu diesen zeitverschwendenden Aktivitäten überreden: Brettspiele, Gute-Nacht-Gespräche, und sinnlose Spaziergänge. Achte vielmehr darauf, dass dein Emailpostfach regelmäßig aufgeräumt wird, und keine Mail ungelesen bleibt.

- Und das wichtigste: Behalte dein Smartphone immer im Auge. Dieses kleine Gerät ist deine Rettungsleine. Hab es immer dabei, und nimm es sofort zur Hand, wenn du dich langweist. Speichere dir viele Erinnerungen ein, die laut klingeln, damit du nichts vergisst. Sei verärgert, wenn ein Kind dich stört, während du mit deinem Smartphone beschäftigt bist.

 

Nun, du hast meine Liste gelesen, und natürlich verstehst du, wie das gemeint ist.

Gott hat uns in unseren Kindern ein unglaubliches Geschenk gemacht. Jeder Tag mit ihnen ist ein Geschenk. Und auch die Erkenntnis ist ein Geschenk:

 

"Lass mich mein Ende wissen, o HERR, und was das Maß meiner Tage ist, damit ich erkenne, wie vergänglich ich bin!" Psalm 39,5

 

 

 

22.3.17 20:19


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